Immer wieder wird die Schutzarbeit mit Begriffen wie Scharfmachen, Kampfhund und Ähnliches in Verbindung gebracht. Genau damit hat Sportschutz überhaupt nichts zu tun. Sportschutz ist die wohl herausfordernste Ausbildung die Hund und Hundeführer ablegen können.

 

Angriffe von Scheintätern müssen abgewehrt, Fluchtversuche verhindert und gestellte Scheintäter schließlich abgeführt werden. Dabei ist der Hund immer auf den Schutzarm (=Beute) fixiert und nicht auf den Schutzhelfer und muss seine Arbeit unter hoher Trieblage verrichten. Ein Hund, der diese Leistungen erbringen soll, braucht entsprechende Voraussetzungen:

  • mind. 45 cm Widerristhöhe
  • ausgeprägtes Selbstbewusstsein
  • gute triebliche Veranlagung (insb. Beutetrieb)
  • Nervenstärke, Härte und Mut
  • ausgeglichenes Wesen

 

Was lernen Hund und Hundeführer?

  • Förderung und Ausleben der vorhandenen Triebanlagen des Hundes
  • Spiel und Kampf um die "Beute"
  • Absolute Bereitschaft des Hundes, sich dem Menschen unterzuordnen

Details zum Schutzhundekurs:

  • Hund mit mind. 45 cm Widerristhöhe
  • Kursdauer: Keine fixe Kursdauer
  • Voraussetzungen: Ausdauer, Geduld und Konsequenz
  • Mitzubringen: Halsband od. Brustgeschirr, lange Leine, Durchhaltevermögen
  • Der Kurs findet nur bei trockenem Wetter statt!